BAUMWOLLSTOFFE
können, wenn nicht anders im Pflegeschnipselchen vermerkt, ohne weites in der Maschine gewaschen werden. Das Drehen auf links, also das Umstülpen des Kleidungsstückes, schont die Materialoberfläche und erhält die Farben länger. Nach mehreren Wäschen ist eine Neuimprägnierung für kürzere Trockenzeiten anzuraten.
KUNSTFASERHALTIGE BEKLEIDUNG
unterscheidet sich hinsichtlich der Pflege nur insofern von der Baumwolle (siehe oben), dass Waschtemperaturen über 30° C aufgrund der Hitzeempfindlichkeit der synthetischen Fasern unbedingt vermieden werden sollten. Fleece bleibt länger weich und kuschelig, wenn es auf links gedreht mit MICROSEIFE oder einem guten Wollwaschmittel gewaschen wird.
WASSERDICHTE BEKLEIDUNG
verlangt im Bezug auf die Reinigung etwas mehr Hingabe. Wenn Sie Wert auf langanhaltende Wasserdichtigkeit legen, richten Sie sich bitte nach den folgenden Punkten:
- Vermeiden Sie die &132;professionelle&132; chemische Reinigung! Dies ist zu viel des Guten.
- Waschen Sie Ihre Bekleidung regelmäßig! Fehlende oder ungenügende Wäsche zerstört die Wasserdichtigkeit und Dampfdurchlässigkeit Ihrer Bekleidung, denn der vom Körper zur Temperaturregelung abgegebene Schweiß enthält Salze, welche die Nahtversiegelungen und die Membran selbst angreifen. Die Schweißrückstände verstopfen die Poren der Membran, was die Dampfdurchlässigkeit stark behindert oder unmöglich macht. Salzkristalle besitzen außerdem die Eigenschaft Wasser zu &132;ziehen&132;, die Kleidungsstücke wirken klamm oder gar feucht.
- Die Maschinenwäsche bei 30° C ohne Schleudern (Wollwaschprogramm) ist durchaus eine Alternative zur absolut schonenden aber sehr zeitaufwändigen Handwäsche.
- Verwenden Sie grundsätzlich nur geeignete Waschsubstanzen! Normale Waschmittel greifen die Membranen und Nahtversiegelungen an und schädigen sie in ihrer Funktion irreversibel. Verwenden Sie GORE TEX-Seife, PORENTEX-Seife oder ähnliches. Kein Perwoll oder ähnliches!!!
- Imprägnieren Sie Ihre Bekleidung nach mindestens jeder zweiten Wäsche. Sie können die Notwendigkeit einer Neuimprägnierung ohne großen technische Aufwand selbst testen, indem Sie Wasser auf Ihre Bekleidung geben. Perlt das Wasser grobperlich ab, ist eine ausreichende Imprägnierung des Gewebes vorhanden. Verteilt sich das Wasser als Film auf der Oberfläche oder zieht gar ins Gewebe, ist eine Neuimprägnierung anzuraten, um den Dampfdurchgang wiederherzustellen. Verwenden Sie geeignete Imprägniermittel, welche die Membranporen nicht verstopfen! Imprägnieren Sie grundsätzlich nach dem Waschen auf vollständig trockenem Gewebe, da ansonsten ein Einziehen der Imprägnierung erheblich erschwert wird. Imprägnierungen können mit Hilfe von Wäschetrocknern und Föhnen (beide auf Schontemperatur!) in ihrer Effizienz und Dauerhaftigkeit verstärkt werden.
- Reparaturen an wasserdichten Stoffen können entweder durch den Hersteller vorgenommen werden oder unter Beachtung der Tatsache, das jedes durch eine Naht entstandene Nahtloch im Anschluss wieder versiegelt werden muss (Nahtdichter) selbst durchgeführt werden.
ISOLATIONSBEKLEIDUNG
wie Daunen- und Kunstfaserjacken, werden analog den entsprechenden Schlafsäcken (siehe Schlafsackpflege!) gewaschen. Imprägnierungen werden wie bei Wasserdichter Bekleidung vorgenommen.